Schlechte Luft beeinflusst Pollen – Allergien nehmen zu
Der Frühling steht unmittelbar bevor und beschert uns endlich die langersehnten längeren Tage und wärmeren Temperaturen. Während das für die meisten von uns ein Anlass zur Freude ist, bedeutet es für Millionen Menschen in Deutschland vor allem eines: Die Pollen fliegen wieder.
In Deutschland leiden rund 20 bis 30 Millionen Menschen an allergischen Erkrankungen – das ist etwa jeder dritte Bundesbürger. Heuschnupfen ist dabei eine der häufigsten Formen. Pollen haben erhebliche Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unser Konzentrationsvermögen, und der Klimawandel lässt die Pollenbelastung von Jahr zu Jahr steigen.
Noch vor wenigen Jahren war eine Pollenallergie ein saisonales Problem, das sich meist von Frühjahr bis Sommer zeigte. Inzwischen warnt die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst jedes Jahr früher vor den ersten Pollenflügen – milde Temperaturen bescheren uns die ersten Pollen teils schon im Dezember. Die Pollensaison erstreckt sich inzwischen häufig von Januar bis Oktober und wird nahezu ganzjährig zum Thema.
Viele Menschen reagieren mit grippeähnlichen Symptomen wie juckenden und tränenden Augen, verstopfter oder laufender Nase und Niesen, begleitet von einem allgemeinen Krankheitsgefühl und Müdigkeit. Unbehandelt können die Symptome sogar zu Asthma führen.
40% der Europäer leiden an Pollen-Allergie
Pollenallergien betreffen laut dem European Climate and Health Observatory rund 40 % der europäischen Bevölkerung, und die damit verbundenen direkten und indirekten Kosten werden auf 50–150 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Expert:innen gehen davon aus, dass die Zahl der Allergiker weiter steigen wird – zum einen durch die deutlich verlängerte Pollensaison, zum anderen durch die klimabedingte Ausbreitung neuer allergener Pflanzen wie der Ambrosia.
Pollen verursachen geringere Leistungsfähigkeit
Weitere Auswirkungen von Pollenallergien auf die Leistungsfähigkeit:
- Schlafstörungen und Erschöpfung: Verstopfte Nase und Niesanfälle stören den Schlaf, was am nächsten Tag zu Müdigkeit und verringerter Konzentration führt.
- Eingeschränkte Lebensqualität: Chronische Allergien können zu Stress und depressiven Verstimmungen führen, was sich zusätzlich negativ auf die kognitive Leistungsfähigkeit auswirkt.
- Augen- und Nasensymptome: Juckende, gerötete Augen und ständiger Niesreiz behindern die Konzentration und beeinträchtigen das allgemeine Wohlbefinden am Arbeitsplatz.
Was die Luftqualität mit der Ausbreitung von Pollen zu tun hat
Die Luftqualität hat einen unmittelbaren Einfluss auf die Pollen – und das gleich auf zweierlei Art. Untersuchungen des Allergie-Centrums der Charité Berlin haben ergeben: Schlechte Luft führt zu chemischen Veränderungen in den Allergenen der einzelnen Pollen, die daraufhin stärkere allergische Reaktionen auslösen. Die Pollen werden also aggressiver und stärker allergieauslösend. Bemerkbar macht sich dieser Effekt vor allem in Städten, da dort die Feinstaubbelastung besonders hoch ist.
Luftreinigung bringt den entscheidenden Unterschied
m Zuge der Corona-Pandemie ist das Bewusstsein für die Qualität der Raumluft deutlich gestiegen. Viele Unternehmen und öffentliche Einrichtungen investieren mittlerweile in professionelle Luftreinigungslösungen, um die Belastung durch Schadstoffe, Partikel und Allergene in der Raumluft zu verringern.
Freistehende Luftreiniger gegen Pollen, die strategisch in einer Arbeitsumgebung platziert werden, verbessern die Gesamtluftqualität erheblich. Dadurch steigt die Produktivität, krankheitsbedingte Ausfälle gehen zurück und das Wohlbefinden der Mitarbeiter wird spürbar gestärkt.
Für Büro- und Arbeitsumgebungen empfehlen wir den QleanAir FS 35 High Flow HEPA – einen leisen, energieeffizienten Luftreiniger mit HEPA-14-Filtration, der Pollen und Feinstaub zuverlässig aus der Raumluft entfernt.
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